Dienstag, 27. Februar 2007

mein liebes fräulein

heute habe ich mal einen weiteren aspekt stuttgarts etwas bewusster unter die lupe genommen. und dazu gehört nunmal nicht nur, die augen offen zu halten, sondern eben mitunter auch den mund. wenn also nur s-klasse und 7er bmw vor der tür stehen, fragt ihr euch dann mitunter „nanu, wer wohnt hier denn“?

genug der brotkrumen, ich war bei meinem zahnarzt, meinem mundhygienischen lebensberater. so drei, viermal im jahr nimmt die professionelle zahnpflege zeitlich in anspruch und ich will nicht verschweigen, dass ich mich leicht grämte, als klar wurde, dass der im november vereinbarte termin plötzlich um sieben uhr morgens nahte, obwohl ich mal einen vormittag frei hab und ausschlafen hätte können.

also hurtig abends die zähne nochmal nach allen regeln der kunst gebürstet und mit seide gewachst, damit der plaquetest nicht peinlich wird. denn nichts ist ja wohl schlimmer, als wenn der herr zahnarzt einen runterputzt, weil der konkret ermittelte putzqualitätswert über 25 gerutscht ist. dass man ihm dafür bis zu hundert euro hinlegt, macht es nicht eben weniger masochistisch.

der ausschlaggebende die peinlichkeit schürende punkt ist bei genauer betrachtung natürlich eher die neben ihm stehende zahnarzthelferin. zu der hab ich nämlich gerade das schmale persönliche band aufgebaut, das immer entsteht, wenn eine junge attraktive frau mit dem ellenbogen auf meiner brust abgestützt mit den händen in meinem mund arbeitet. und sie hatte nicht mal eine schutzbrille auf, nachdem der zahnfleischblutermurphytest null blutende stellen brachte. dabei hat schon allein das ultraschallgerät ne ziemliche sauerei hinterlassen. und nachdem sie mit dem haken durch war und freundlichst zum kurzen spülen aufforderte, da hab ich mich gefragt: „komisch, ich hab doch wasser zum spülen genommen, warum spuck ich jetzt nur blut?“. dass sie trotzdem ihre schönen augen nicht hinter der brille versteckt hat, ist schon etwas besonderes. und vor so jemandem möchte ich wirklich nicht gefragt werden, ob ich denn wisse, wieherum ich die zahnbürste halten muss…

aber mein wert war 21, super, wir drei waren einfach nur glücklich und ich freu mich schon auf den juni :)

Donnerstag, 22. Februar 2007

VWL.start()

Der geneigte Herr W. ist verbittert.

Wie immer fängt er mit der Auswertung des Online-Bewertungsbogens an - scheinbar gab es Sachkritik von zwei Personen des Kurses. Diesmal fehlt der Hinweis, er wisse schon, von wem. Aber: anonyme Sachkritik à la „manche Blätter ergäben keinen Sinn“ seien unverschämt, da dem Dozenten keine Stellungnahme ermöglicht wird. Mit schütterer, honeckeresker Stimme unterstreicht W. die transportierte Enttäuschung. Nicht nur mir wurde da mulmig.

„Expropriation der Expropriateure!“ blüht W. später wieder auf und zieht mit verlorenem Blick seine assoziativen Kreise...

Montag, 12. Februar 2007

die freude hatte sich schon gebremst, nicht erst auf dem herweg. ein paar worte vom häuptling, sinnlose kämpfe über die geruchshoheit des raumes (aka "ich will wieder in den anderen, da ist die luft besser, blabla nostalgische scheiße.."). aber sonst läuft es ganz gut an und der philipp schenkt mir ein lächeln :)

sonst ist da noch der patrik:

der patrik ist ein netter, hat schon ausbildung und studium hinter sich und erklärt uns glatt, dass wir die handys nicht selbst zusammenbauen. wie? etwa nicht? na gut, recht hat er ja. hat auch sonst schon viel geschafft heut: uns das du angeboten, drei montagsvorlesungen auf 8.30 uhr vorverlegt.. wenn er uns das thema finanzierung genauso gut beibringt, supi :)