Samstag, 14. April 2007

300

gestern waren stephan p. und ich in '300'.
nunja, wir sahen den film sehr kritisch - da wird eine heldengeschichte gesungen von einem spartit über die schlacht um die thermopylen, und die bilder untermalen dies überwiegend in zeitlupe. mir wurde zwischendurch langweilig - passt eine solche geschichte ins kinoformat? den graphic novel, oder herodots text kann ich weglegen und wieder hernehmen. aber zwei stunden zeitlupe ziehen sich. und die filmmusik empfand ich zum teil kitschig - seit titanic kann ich keine flöten mehr hören, wenns nochmal emotional werden soll. stephan fragte sich auch, warum xerxes wie ein goa'uld sprach. unsere erwartungen wurden also etwas enttäuscht.
und doch hat der film etwas gebracht. zum einen für mich die erkenntnis, dass eine heldenerzählung mit bildern weniger schön ist, als wenn man sie einfach erzählt bekommt (bspw. am lagerfeuer). zum anderen den wunsch, sich etwas mehr mit dem thema zu beschäftigen, mit millers graphic novel, mit herodot und dem, was sie transportieren wollten..
schöne artikel sind: f.a.z. und z.t. wortgestöber

1 Kommentar:

lc&me hat gesagt…

Na nu aber bitte mal runter mit den Kritikgläsern. Also wenn man von den Fantasyelementen, der unnützen Liebesgeschichte und der erzwungenen Romantik (oder Spartanik(?)) absieht, waren die (zum großteil in Realzeit gezeigten) Bilder doch wirklich hübsch anzusehen. Auch wenn diese Aneinanderreihung von Muskelmästern sicherlich den modernen Adonis-komplex nicht gerade mildert. Da lob ich mir doch die Dove Werbungen, aber wo warn wir doch gleich? Achja 300, habt ihr auch versucht zu zählen? ;)